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Fujitsu, Fsas Technologies und Schwarz Digits schließen Cloud-Partnerschaft

Fujitsu, seine Tochtergesellschaft Fsas Technologies und Schwarz Digits, die IT- und Digitalsparte der Schwarz Gruppe, kündigen eine strategische Partnerschaft rund um souveräne Cloud, Computing und Infrastruktur in Europa an. Die Cloud-Plattform STACKIT von Schwarz Digits ist Teil der Zusammenarbeit, die auf bestehenden Projekten im Einzelhandel aufbaut.

Die Zusammenarbeit wurde am 22. Oktober 2026 angekündigt. Schwarz Digits bringt seine europäischen Cloud-Kapazitäten ein, Fujitsu seine Technologie und Branchenexpertise und Fsas Technologies seine Computing-Infrastruktur. Die Partnerschaft umfasst gemeinsame Governance, Proofs of Concept, technische Workstreams und koordinierte Go-to-Market-Aktivitäten. Laut den Partnern legt die Zusammenarbeit zudem den Grundstein für die Skalierung souveräner Computing-Kapazitäten für künftige Anforderungen an KI- und IT-Infrastruktur.

Die Rolle von STACKIT

STACKIT ist die Cloud-Plattform von Schwarz Digits. Das Unternehmen positioniert sie als europäische Plattform mit Schwerpunkt auf Sicherheit, DSGVO-Konformität und Datenresidenz. Fujitsu, Fsas Technologies und GK Software, das Retail-Softwareunternehmen von Fujitsu, werden STACKIT-Dienste nutzen und in Kundenlösungen integrieren, wo die Partner darin einen Mehrwert sehen.

Neben dem Zugang zur Cloud wollen die Unternehmen souveräne Computing- und Infrastrukturoptionen für datenintensive, KI-gestützte und geschäftskritische Workloads in Europa entwickeln. Konkrete Dienste oder Produkte, die daraus hervorgehen, werden in der Ankündigung noch nicht genannt.

Vivek Mahajan, CTO von Fujitsu, erklärt, Europa brauche Partnerschaften, die souveräne Cloud, Computing und skalierbare Infrastruktur miteinander verbinden. Er weist darauf hin, dass Kunden über die Zusammenarbeit direkten Zugang zu neuen Technologien von Fujitsu erhalten, darunter der FUJITSU-MONAKA-Prozessor, ein Arm-basierter Prozessor für Rechenzentren. Fujitsu bezeichnet diesen Prozessor als energieeffizient. Mahajan erwartet, dass Kunden damit eine Grundlage für ihre digitale und KI-Transformation schaffen können.

Abstimmung von Kapazitäten und Investitionen

Die Unternehmen stimmen ihren jährlichen Cloud-Verbrauch, ihre Computing-Kapazitäten und die Planung von Hardware-Investitionen aufeinander ab. Laut den Partnern entsteht so eine Basis, die mit der Kundennachfrage und mit wachsenden KI-Workloads mitwachsen kann. Die Zusammenarbeit wird durch Governance-Vereinbarungen, gemeinsame Proofs of Concept und koordinierte Marktinitiativen festgeschrieben.

Christian Müller, CEO von Schwarz Digits, betont, dass digitale Souveränität nur durch langfristige Zusammenarbeit entlang der gesamten technologischen Wertschöpfungskette gestärkt werden könne. Müller zufolge kann Schwarz Digits durch die Kombination seiner Cloud- und Digitalkompetenzen mit denen von Fujitsu und Fsas Technologies Kunden gemeinsam unterstützen und will eine Grundlage für künftiges Wachstum schaffen.

Beratungsleistungen zu Souveränitätsrisiken

Fujitsu bringt zudem Beratungsleistungen ein. Damit können Kunden laut dem Unternehmen Souveränitätsrisiken bewerten, Maßnahmen priorisieren sowie die Kontrolle und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben in ihren digitalen Umgebungen stärken.

Die Zusammenarbeit steht im Einklang mit der Management Vision 2035 von Fujitsu, mit der das Unternehmen über digitale Dienste gesellschaftliche Wirkung und nachhaltiges Wachstum anstrebt. Die Partner wollen europäische Organisationen bei der Modernisierung kritischer Umgebungen unterstützen, wobei die Kontrolle über Daten, Anwendungen und Infrastruktur erhalten bleibt. Finanzielle Details und ein Zeitplan für die Einführung wurden nicht bekannt gegeben.

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Niederländisch bei MSP Business erschienen. Zum Originalartikel →