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NorthC ernennt Maarten Goeman zum Managing Director Niederlande

NorthC Datacenters hat Maarten Goeman zum Managing Director Niederlande ernannt. Er folgt auf Jan Willem Dees und kehrt zu dem Unternehmen zurück, bei dem er zuvor als Vice President Corporate Development tätig war. Goeman erhält die Aufgabe, die niederländische Rechenzentrumsplattform auszubauen. Wichtige Themen sind dabei KI und Nachhaltigkeit.

Goeman tritt sein Amt zum 1. November 2026 an. Nach seiner ersten Zeit bei NorthC war er Vice President Corporate Development bei Mediterra Datacenters in Italien. Er erwarb einen Bachelor und einen Master in Business Administration, Finance & Investments an der Erasmus Universiteit Rotterdam. In seiner neuen Rolle konzentriert er sich auf den weiteren Ausbau der niederländischen Rechenzentrumsplattform und auf die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern.

CEO Alexandra Schless erklärt, Goeman kenne die Organisation und den niederländischen Rechenzentrumsmarkt gut und sei daher geeignet, das Wachstum von NorthC in den Niederlanden zu gestalten. Schless erwartet, dass das Unternehmen unter seiner Leitung gemeinsam mit Kunden und Partnern die niederländische Plattform weiter stärkt, mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und digitaler Souveränität.

Kapazität und neue Regionen

NorthC kündigt an, mit der Ernennung seine Strategie in den Niederlanden zu schärfen. Schwerpunkte für die kommenden Jahre sind der Ausbau der Kapazität an bestehenden Standorten und die Entwicklung von Rechenzentren in neuen Regionen. Damit will das Unternehmen Kunden beim Erreichen ihrer Digitalisierungsziele unterstützen.

Laut NorthC wächst die Nachfrage nach Rechenzentrumskapazität. Das Unternehmen verweist dabei auf das zunehmende Interesse an souveränen IT-Lösungen und auf die Entwicklungen rund um KI, wobei Anwendungen wie KI-Inferenz zur Nachfrage beitragen. Darüber hinaus spielen Netzengpässe, Nachhaltigkeit und behördliche Vorgaben für Rechenzentren eine Rolle bei der Entwicklung der niederländischen Rechenzentrumslandschaft.

Netzengpässe, Abwärme und regionale Ökosysteme

Goeman bezeichnet Rechenzentren als Fundament der digitalen Wirtschaft, betont aber auch, dass die gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen der Branche dauerhaft Erklärungen und Maßnahmen erfordern. Nach seiner Einschätzung hat die Branche in den vergangenen Jahren Fortschritte bei der Energieeffizienz und bei der Reduzierung des Wasserverbrauchs gemacht, und NorthC werde sich weiterhin darauf konzentrieren. Zudem verweist er auf den wachsenden Bedarf an digitaler Souveränität in den Niederlanden und in Europa, mit dem Ziel, weniger abhängig von externen Großmächten zu werden.

Goeman erklärt, NorthC wolle dabei eine aktive Rolle spielen. Das Unternehmen will dies erreichen, indem es lokal bei Netzengpässen und beim Austausch von Abwärme zusammenarbeitet und mit verschiedenen Partnern regionale Ökosysteme aufbaut.

Mehr Fokus auf KI und HPC

Neben den bestehenden Kundengruppen, darunter IT-Dienstleister, (halb-)öffentliche Organisationen und Unternehmen, richtet sich NorthC laut Goeman immer stärker auf Anbieter aus, die KI-Dienste und High Performance Computing (HPC) bereitstellen. Damit erweitert das Unternehmen seine Zielgruppe um Organisationen mit einem höheren Bedarf an Rechenleistung und Stromkapazität.

Die NorthC Group betreibt Rechenzentren in den Niederlanden, der Schweiz und Deutschland und bietet darüber hinaus Konnektivitäts- und Hybrid-Cloud-Dienste an. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 vollständig klimaneutral zu sein. Dafür setzt es nach eigenen Angaben auf vier Säulen: 100 Prozent Ökostrom, grüner Wasserstoff, Nutzung der Abwärme aus Rechenzentren und modulare Bauweise.

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Niederländisch bei MSP Business erschienen. Zum Originalartikel →